Mit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar haben auch wir uns vom 1. FC Lichtenfels als Traditionsverein Gedanken darüber gemacht, wie wir zu diesem Event stehen und in den kommenden vier Wochen damit umgehen.

Klar ist: Die Kritik an der Veranstaltung ist groß. Angefangen bei menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen beim Bau der WM-Stadien über die allgemein schlechte Menschenrechtssituation in Katar bis hin zu Aspekten der Nachhaltigkeit wie die Klimatisierung von Stadien in Zeiten der Klima- und Energiekrise. Wir möchten an dieser Stelle dazu anregen, dass sich jede:r Einzelne unserer Mitglieder:innen und Fans Gedanken zu diesen Aspekten macht und individuell für sich entscheidet, ob und in welchem Rahmen er/sie die Großveranstaltung verfolgt.

Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass gerade unter Fußballfans die Aufmerksamkeit in Bezug auf Menschenrechte vor der WM stark zugenommen hat. Genau wie Amnesty International begrüßen wir diese Entwicklung. Der Druck von Fangruppen hat sogar den DFB dazu bewogen sich den Forderungen von Menschenrechtsorganisationen anzuschließen und eine Entschädigung für Arbeitsmigrant:innen zu fordern. Wer sich dieser Forderung anschließen möchte, hat über folgende Petition von Amnesty Interantional Gelegenheit dazu: https://www.amnesty.de/wm-katar-2022.

Wir vom FC Lichtenfels bekennen uns ganz deutlich zu Toleranz, Diversität und Menschlickeit. Diese Werte vermitteln wir auch unserem Nachwuchs, der bei uns einen besonderen Stellenwert einnimmt. Unser Engagement, unsere Ressourcen und unser Herzblut setzen wir heute und in Zukunft dort ein, wo sie hingehören: in den Sport, in den Fußball und in die Region.

 

Gez. Vorstands- und Zukunftsteam des 1. FC Lichtenfels von 1906 e.V.